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Der Verein Laissez-passer e.V. Essen hat einen neuen Vorstand
Seit 2016 setzt sich der Essener Bürgerrechtsverein Laissez Passer e.V. insbesondere für das Bleiberecht von Neudeutschen wie Iman Ahmed-Hassan ein. Kürzlich hat das Amtsgericht ihre Wahl zur 2. Vorsitzenden des gemeinnützigen Vereins im Vereinsregister bestätigt. Doch obwohl sie von Geburt an seit 34 Jahren in Essen lebt und erfolgreich ihren Schulabschluss gemacht hat, bekommt sie weder einen Ausbildungsplatz noch einen Arbeitsplatz, mit dem sie ihren Lebensunterhalt sichern kann Denn die junge Essenerin wird in Deutschland seit 34 Jahren ausländerrechtlich nur „geduldet“ und ist verpflichtet Deutschland zu verlassen, weil ihre „Identität“ für die Ausländerbehörde immer noch „ungeklärt“ ist. Diesen „ungeklärten“ Aufenthaltsstatus hat sie von ihren vor vielen Jahren nach Essen geflüchteten Eltern geerbt. Ihre Familie kam vor fast vier 40 Jahren aus dem libanesischen Bürgerkrieg (1975-1990) mit einer einfachen Ausreisegenehmigung („Laissez passer“) über Syrien nach Deutschland.
Weiterlesen: Engagement für das Bleiberecht von „neuen Deutschen ohne Staatsbürgerschaft“
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In der Presse und Öffentlichkeit stößt die Solidarität mit der von Abschiebung bedrohten Familie Maqani auf ein positives Echo. Zeitungsartikel und Leserbriefe berichten von der erfolgreichen Kundgebung am Donnerstag, 26. April 2018 vor dem Essener Rathaus, mit der ein starkes Bündnis ein Bleiberecht der Familie Maqani forderte.
Weiterlesen: Kundgebung für Bleiberecht findet positive Resonanz
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Bei einer gemeinsamen Kundgebung am Donnerstag, 26. April 2018 vor dem Essener Rathaus zeigte ein breites Bündnis von Unterstützerinnen und Unterstützern der Familie Maqani, dass es zusammensteht, um ein Bleiberecht der von Abschiebung bedrohten Familie zu fordern.
Nachdem am 18. April 2018 die Essenerin Mirie Maqani gemeinsam mit ihren fünf minderjährigen Kindern in den Kosovo abgeschoben werden sollte, dies aber nicht durchgeführt werden konnte, entschied die Familie Maqani, sich der weiterhin drohenden Abschiebung zu entziehen und kämpft seitdem für ein Bleiberecht in ihrer Heimatstadt Essen.
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Am heutigen Donnerstag, den 26. April 2018 haben in Essen rund 200 Personen für ein Bleiberecht der Familie Maqani demonstriert. Die Essenerin Mirie Maqani sollte vergangenen Mittwoch, den 18. April 2018 gemeinsam mit ihren fünf minderjährigen Kindern in den Kosovo abgeschoben werden. Alle Kinder sind in Essen geboren und aufgewachsen. Die Familie saß bereits im gecharterten Abschiebeflieger, der aber nach einem kurzen Flug aufgrund fehlender Landeerlaubnis, jedoch zurückkehrte. Daraufhin entschied die Familie, sich der weiterhin drohenden Abschiebung zu entziehen. Seit einer Woche bangt die Familie nun um ihre Zukunft und kämpft für ein Bleiberecht in ihrer Heimatstadt Essen.

Bild: Die Unterstützer haben ihre Forderungen auf bunte Plakate geschrieben. Bild aufgenommen von Hendrik Schmidt am 26.04.2018 in Essen, CC-BY-SA.
Weiterlesen: Essener zeigen sich solidarisch mit von Abschiebung bedrohter Roma-Familie
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Am Mittwoch, dem 18. April 2018 sollte die Essenerin Mirie Maqani gemeinsam mit ihren fünf minderjährigen Kindern in den Kosovo abgeschoben werden. Nun ruft eine große Anzahl engagierter Einzelpersonen, Bürger der Essener Stadtgesellschaft, Politiker und Initiativen den Oberbürgermeister Thomas Kufen dazu auf, sich für ein dauerhaftes Bleiberecht der Roma Familie Maqani einzusetzen. Unter den Unterzeichnenden befinden sich neben den Essener Bundestagsabgeordneten Kai Gehring und Niema Mossavat auch die Landtagsabgeordneten Frank Müller und Britta Altenkamp sowie Politiker aus dem Essener Rat.
Hier der Link zu unserem Offenen Brief: https://laissez-passer.de/aktionen.html
